22.03.2018

Tag der Hydrologie

Staatsminister Thomas Schmidt hält ein Grußwort in einem Hörsaal der TU Dresden
© TU Dresden/Wagner

unter dem Motto »M hoch drei: Messen, Modellieren, Managen«

Wie kann man Hochwasser noch besser vorhersagen? Haben wir trotz Klimawandel auch künftig noch genügend Wasser zur Verfügung? Wie entwickelt sich die Wasserqualität? Mit diesen und anderen spannenden Themen konnte sich interessiertes Fachpublikum im Rahmen einer Fachveranstaltung zum 20. Tag der Hydrologie auseinandersetzen.

Dieses Forum, das  gleichzeitig mit dem 50jährigen Bestehen der Dresdener Schule für Hydrologie zusammenfiel  und pünktlich zum „Tag des Wassers“ stattfand,  wurde vor fast 400 Wasserexperten aus ganz Deutschland und den benachbarten Ländern unter anderem mit Grußworten des Umweltministers Thomas Schmidt und des Dekans der Fakultät Umweltwissenschaft/TU Dresden, Prof. Dr. Karl-Heinz Feger eröffnet.

Zum Auftakt des Tages der Hydrologie 2018 wurde der Deutsche Hydrologiepreis an András Bárdossy verliehen. Die beiden im Anschluss von Herrn Bárdossy bzw. Herr John gehaltenen Eröffnungsvorträge boten dem Auditorium eine umfassende Einsicht in die Unsicherheiten von Messungen zu Entscheidungen sowie Erfahrungen im Krisenmanagement der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden im Falle extremer Hochwasser.

Die Tagung bot einen umfassenden Blick auf das weite Spektrum der deutschsprachigen hydrologischen Gemeinschaft. Unter dem Motto »M hoch drei: Messen, Modellieren, Managen« - grundlegendenTätigkeitsfeldern in der Hydrologie und der Wasserressourcenbewirtschaftung - wurden komplexe Fragestellungen und Lösungsansätze fachübergreifend in über 75 Vortragsreihen und mehr als 100 Postersessions präsentiert,  Ergebnisse von Forschungsarbeiten und angewandten Themen vorgestellt und im wissenschaftlichen Diskurs beleuchtet. So gab es unter anderem drei interessante und erfrischende Impulsvorträge von Frau Doerthe Tetzlaff, Herrn Wolfgang Nowak und Frau Petra Döll in sehr unterschiedliche hydrologische Themengebiete von Tracerdaten über Grundwassergüte-Messnetze hin zu globaler hydrologischer Modellierung.

Abgerundet wurde die Tagung mit einer Abendveranstaltung im Lipsiusbau, einem markanten Teil der Dresdener Altstadtsilhouette. Bei dieser Gelegenheit wurde anlässlich des zeitgleichen Weltwassertages der Vereinten Nationen der World Water Development Report  2018 der UNESCO vorgestellt.

Im Rahmen eines Posterwettbewerbs wurden die Gewinner in den Kategorien »Innovativste Studie«, »Bestes Design« und »Bester Themenbezug« prämiert. In der Kategorie »Bestes Design« erhielt das LfULG mit dem Sächsisch-Tschechischen Hochwasserrisikomanagement - Projekt STRIMA II die Auszeichnung.

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