simul⁺Werkstatt: »Serielles Bauen im Infrastrukturbereich und Leichtbautechnologien«
Welche Chancen bieten standardisierte, teils vorgefertigte Module, Leichtbau und Carbonbeton? Dieser Frage widmete sich am 29. September 2026 die simul+Werkstatt »Serielles Bauen im Infrastrukturbereich und Leichtbautechnologien« bei der Hentschke Bau GmbH in Bautzen. Die Veranstaltung verband konkrete Projektideen, erprobte Praxisbeispiele und den Aufbau neuer Partnerschaften.
Eine Pilotanwendung zeigt, wie modulare Brücken innerhalb von nur zwei Tagen montiert werden können. Ein weiteres Beispiel betrifft die serielle Umsetzung autarker Wohnkonzepte. Außerdem stellte das faseroptische Monitoring vor, wie sich Bauwerke digital und vorausschauend instand halten lassen.
Das Fazit fiel eindeutig aus: Serielles und modulares Bauen kann Infrastrukturprojekte schneller, wirtschaftlicher und nachhaltiger machen. Damit das gelingt, braucht es allerdings rechtssichere und innovationsfreundliche Rahmenbedingungen. Die simul+Werkstatt brachte dafür Kommunen, Bauwirtschaft, Planende, Wissenschaft und Fachverbände an einen Tisch.
Beteiligt waren neben der Wirtschaftsförderung Sachsen und dem simul+InnovationHub - der Bauindustrieverband Ost e. V., der C3 – Carbon Concrete Composite e. V., die Siegfried Schur Baubetrieb GmbH, die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW) und die KHG Rechtsanwälte PartG mbB.